In unserem Angebot nutzen wir den Begriff „Intelligente Steckdosen“. Was ist aber mit diesem Begriff gemeint?


Im Datenzentrum Coolhousing haben wir ferngesteuerte Steckdosenleisten Eaton in Betrieb genommen. Die Steckdosenleisten ePDU (Einheiten regalinterner Verteiler) Eaton haben 24 einzelne Steckdosen C13. Für jede Steckdose separat können der Verbrauch, die Entnahme, die Spannung und die Leistungsaufnahme überwacht werden, über unsere Client Section ist es aber auch möglich, an jede einzelne Steckdose Befehle zum Ein-, Ausschalten, zum Neustart oder zur Kontrolle des Zustandes zu senden. Deshalb reden wir über Intelligente Steckdosen - denn eine konventionelle Steckdose kann nichts von dem Allen.


Eaton EMAA11Eaton EMAA11

Anschluss eines Servers an die Intelligente Steckdose

In der Steckdosenleiste sind Steckdosen C13 verbaut. Wenn ein Kunde einen Server in unser Datenzentrum bringt, so werden ihm eine Stelle im Reck oder ein Platz im Regal zugeteilt, ein Uplink mit Internetverbindung und vor allem ein mit seinem Server kompatibler Stromversorgungsanschluss zur Verfügung gestellt - ganz gleich, ob als klassische PC-Stromversorgungssteckverbindung (C13 ↔ C14) oder als Verlängerungsschnur mit klassischen EURO-Steckdosen am Ende (C13 ↔ 3 × EURO).



Die Anlagen werden in der Regel mit „Stromversorgungsverlängerungskabeln“ an der einen Seite mit einem Stecker C13 (männlich) und an der anderen Seite mit einer Steckdose C14 (weiblich) kompatibel mit jedem konventionellen PC an die Netzspannung angeschlossen.Bei Bedarf bieten wir unseren Kunden auch Stromversorgungsanschlüsse mit drei klassischen EURO-Steckdosen (3 × Steckdosen Typ E).

Steuerung der Intelligenten Steckdosen

In der Client Section finden Sie bei jedem Dienst mit einer separaten Stromversorgung die Schaltknöpfe für den entsprechenden Stromversorgungsanschluss. Wir haben auch daran gedacht, dass ein Dienst (z. B. eine Serverfarm) über mehrere Leitungen gespeist werden kann. In solch einem Fall können die einzelnen Stromversorgungsanschlüsse benannt werden. Sicher versteht ein Serveradministrator die Bezeichnung „Webserver“ oder „schwarzer Server“ eher als beispielsweise die Bezeichnung B1_14.



Die einzelnen Stromversorgungsanschlüsse können benannt werden, das erleichtert Ihnen die Orientierung, wenn Sie den Server schnell neu starten müssen und keine Zeit haben, in den Notizen zu suchen, wo welcher Server angeschlossen ist.Mehrere Stromversorgungsanschlüsse können benannt werden, das erleichtert Ihnen die Orientierung, wenn Sie den Server schnell neu starten müssen und keine Zeit haben, in den Notizen zu suchen, wo welcher Server angeschlossen ist.

An jedem Stromversorgungsanschluss gibt es drei Schalter, mit denen die notwendigen Funktionen gestartet werden. Aus Sicherheitsgründen kann an einem Stromversorgungsanschluss immer nur eine Funktion pro Minute aktiviert werden.


Die Taste „Check“ dient dazu, den Zustand Ihres Stromversorgungsanschlusses zu prüfen. Das System überprüft automatisch die Stromversorgungsanschlüsse einmal in 24 Stunden und bei jeder Aktion. Mit der Taste Check können Sie die Stromversorgungsanschlüsse auch selber überprüfen. Grün bedeutet Stromversorgungsanschluss geschaltet, Rot Stromversorgungsanschluss getrennt und Gelb Bearbeitung anderer Anforderungen.


Die Schalter „Ein“ und „Aus“ machen genau das, was ihr Name verrät. Das System überwacht, dass eine eingeschaltete Steckdose nur ausgeschaltet und eine ausgeschaltete Steckdose nur eingeschaltet werden kann.


Die Taste „Neustart“ kombiniert die Funktion der beschriebenen zwei Schalter. Wird diese Taste betätigt, so schaltet die Steckdose für zehn Sekunden aus und anschließend wieder an. Diese Funktion können Sie nutzen, wenn die Anlage an der entsprechenden Steckdose neu gestartet werden muss. Aber Achtung! Handelt es sich hierbei um einen Server, so muss das BIOS des Servers richtig konfiguriert sein.


Richtige Konfigurierung des BIOS

ei Anlagen wie etwa Switches, Router, externe Festplatten und weitere muss nichts konfiguriert werden. Im Normalfall starten diese Anlagen nach wiederhergestellter Stromversorgung von selbst. Das Problem liegt allerdings bei Rechnern und einigen Servern, die bei Unterbrechung und Wiederherstellung der Stromversorgung (Aus- und Anschalten der Stromversorgung) nicht von selbst starten. Diese Server benötigen Hilfe über die Einstellungen im BIOS.


  • Suchen Sie im AMI BIOS den Posten Restore AC Power Loss und stellen Sie diesen auf [Power On] ein.
  • Suchen Sie im BIOS Hewelett-Packard den Posten After Power Loss und stellen Sie diesen auf [Power On] ein.
  • Suchen Sie im BIOS Supermicro den Posten Power Lost Control Setting und stellen Sie diesen auf [Last State] ein.

Hewlett-Packard - Schnappschuss vom BIOSIntel - Schnappschuss vom BIOS
Supermicro - Schnappschuss vom BIOSHewlett-Packard server - Schnappschuss vom BIOS

Monitorring des Verbrauchs über die Intelligenten Steckdosen

Sämtliche Steckdosen im Datenzentrum werden ununterbrochen überwacht und auf dem Zentralserver werden Daten wie etwa Strom, Spannung, Verbrauch in kWh und in Watt aufgezeichnet. Die so gesammelten Daten bearbeiten wir weiter und die Ergebnisse werden in Werten und grafischen Darstellungen im ControlPanel dargestellt. Um einen Server der richtigen Leistungsaufnahmekategorie zuordnen zu können, müssen wir den Realverbrauch der letzten 30 Tage bei Inanspruchnahme des Dienstes kennen.


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